Das BMW-Wohnlager Karsfeld
Das BMW-Wohnlager Karlsfeld am 7. Mai 1945. Gegenüber der „großen Versammlungshalle” (links oben) befand sich auf der rechten Seite das „SS-Straflager Dachau". Im Zentrum mit dem durchgehend hellen Dach stand das im Juli 1944 durch einen Bombenangriff teilweise zerstörte und danach zum Teil wiedererrichtete Krankenhaus zur Niederkunft für ausländische Wöchnerinnen. Die Barackenbelegung erfolgte nach Nationalitäten. Das BMW-Wohnlager Karlsfeld war nur teilweise umzäunt und nicht bewacht. Foto: USAF, Bearbeitung: Klaus Mai 2026.

Durch die Bombenangriffe im Sommer 1944 schrumpfte die Bettenkapazität des Münchner Werks in Milbertshofen in Milbertshofen von ca. 9.500 auf knapp  2.000 Betten zusammen. Das bedeutete, das etwa 80% der Fremdarbeiterunterkünfte der Münchner BMW-Lager vernichtet waren. Dabei waren die Lager Leopold- und Riesenfeldstraße am schwersten getroffen worden. Die geringsten Schäden hatte das Lager an der Schleißheimer Straße zu verzeichnen. Ein großer Teil der Fremdarbeiter war danach in den Lagern Karls- und Ludwigsfeld untergebracht worden. 

 

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