Klaus Mai

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Die paramilitärisch organisierte O.T. (Organisation Todt) wurde vom Generalinspekteur für das Straßenwesen, Dr. Ing. Fritz Todt, im Zusammenhang mit den beim Bau der Reichsautobahnen geschaffenen Einsatzkräften entwickelt. Todt selbst war als Bauingenieur zwischen 1922 und 1933 bei der Firma „Sager & Woerner“ in München tätig gewesen. Nach seinem Eintritt in die NSDAP im Jahr 1922 hatte er rasch Karriere gemacht. 1933 wurde er zum „Generalinspekteur für das Straßenwesen“ ernannt. Ab 1938 führte die „O.T.“ sämtliche baulichen Schutz- und Rüstungsprojekte des Reiches aus. In der Organisation kamen vor allem Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge zum Einsatz. Nach seinem Tod durch einen Flugzeugabsturz 1942 übernahm Rüstungsminister Albert Speer die Leitung der O.T.