Das KZ-Außenlager Dachau-Allach

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Die im KZ-Außenlager Dachau-Allach verwendeten Pferdestallbaracken waren vom Oberkommando des Heeres (OKH) als Normbaracken für verschiedene Zwecke entwickelt worden. Die eingesetzte Barackentyp war bereits anderorts erfolgreich als  Pferdestall, Fahrzeug und Unterkunftsbaracke eingesetzt worden. Die  angelieferten "Fertigbauteile" konnten von wenigen Arbeitern innerhalb kurzer Zeit montiert werden. Für das KZ-Außenlager Dachau-Allach wurde von BMW der Barackentyp OKH 260/9 mit den Grundmaßen 9,56 m × 40,76 m und einer Höhe von ca. 4,00 Meter verwendet. Ursprünglich für die Unterbringung von bis zu 168 Mann ausgelegt und geplant, waren in diesen Baracken gegen Kriegsende bis zu
500 KZ-Häftlinge "eingepfercht". 
Durch die Oberlichter war der Raum nur spärlich erleuchtet. Deshalb brannte über den gesamten Tag Licht. Die inneren Stützpfosten standen auf Beton- oder Ziegel-, die übrige Konstruktion auf Beton- oder Holzrahmenfundamenten. Die gestampften Lehmfußböden wurden ab Sommer 1943 durch Betonestrich ersetzt. Am Ende der Baracke befand sich ein Ofen. Beidseitig der "Pferdestände" standen dreistöckige Bettgestelle, in denen die Häftlinge nach 12-stündiger Arbeit ruhten. Durch Tag- und Nachtschicht nutzen doppelt so viele Häftlinge die Schlafstellen. Die Sanitäranlagen befanden sich außerhalb der Baracken, die in der Nacht zugesperrt waren. Die Notdurft musste  deshalb in Fässern verrichtet werden.

Letzte Bearbeitung: 20.03.2026, 22:33
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